Fotografen: Entdeckt eure Talente!

Vielleicht kennen ihr das auch: Ihr fotografiert vielleicht erst seit kurzem und sind mit euren eigenen fotografischen Fortschritten nicht zufrieden. Perfekt sollen ihre Fotos sein und möglichst so gut, wie die Bilder der berühmten Fotografen in der Fotoszene. Tja, und dass natürlich möglichst schnell.

Ich höre immer mal wieder: Ich bin nicht kreativ! Andere sind viel besser. Die Analyse der möglichen Ursachen zeigt oft: In allen Bereichen der Fotografie möchte man gleich gut sein. Ein typischer Anfängerfehler!

Aber, das funktioniert nicht. Schaut euch in der Fotoszene um. Findet ihr einen exzellenten Werbefotografen, der auch gleich gut als Naturfotograf sein Geld verdient. Oder einen sehr guten Sportfotografen, der auch Eventfotograf arbeitet. Eher nicht oder sehr sehr selten. Warum? Weil sich Fotografen fokussieren, um in diesem Teilbereich der Fotografie richtig gut zu sein.
 

Naturfotografie / www.fotodialoge.com

Fotolust statt Fotofrust


Wo liegen eure Talente? Testet es aus. Startet mit Motiven in eurem Umfeld. Fotografiert was euch umgibt und versucht verschiedene Genre der Fotografie: Naturfotografie, Landschaftsfotografie, Makrofotografie, Tierfotografie oder auch Streetfotografie und Portraitfotografie. Was macht Euch Spaß und in welchem Bereich der Fotografie nehmt ihr eigene Fortschritte wahr. 

Mein Tipp: Spezialisiert euch zunächst auf diesen Teilbereich der Fotografie. Wissen aneignen, die fotografischen Fertigkeiten ausbauen und vertiefen, auch dieses wieder Schritt für Schritt. Der Vergleich eigener aktueller Fotografieren mit älteren Bilder, das Betrachten von guten Bilder anderer Fotografen und regelmäßige Bildbesprechungen helfen eigene Fortschritte zu analysieren. Wenn ihr euch die Zeit gebt und dran bleibt, wird sich der fotografische Erfolg automatisch einstellen.


Knipsen kann jeder

 
Last euch Zeit und setzt euch mit dem Foto-Motiv auseinander. Überlegt vorher: Wie soll das Bild gestaltet sein, welche Perspektive und welchen Standpunkt wähle ich oder welche Brennweite setze ich ein.
 
Überlegungen vor dem entscheidenden Druck auf den Auslöser der Kamera. Ziel ist es nicht einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde mit den meistfotografierten Fotos eines Tages zu gewinnen, sondern zufrieden und glücklich mit wenigen, aber guten Bilder nach Hause zu gehen, die ihr bewusst gestaltet habt.
 

Der Altmeister der Fotografie "Ansel Adams" sagte so treffend: "Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute!" Nun ja, es müssen nun nicht gerade nur zwölf Fotos sein.

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