Die Fotowilden

Besonders in der Vorweihnachtszeit engagieren sich viele für Menschen in Not.  Versteigerungen, Hilfsaktionen und Spendensammlungen für Teile unserer Gesellschaft, denen es nicht so gut geht.

Verständnislos nehme ich in jüngster Zeit sogenannte "Fotografie-Hilfsprojekte" wahr, die - aus meiner Sicht - unter dem Deckmäntelchen des sozialen Engagements angeboten werden. Der Faktor "Eigenwerbung" überwiegt hier deutlich im Verhältnis zur Hilfskomponente. Ich will es nicht verteufeln, mag es aber auch nicht befürworten. Das Herz sollte bei Hilfsaktionen sprechen und nicht die Aktion zum Marketinggeck verkommen.

Ganz anders, ein Fotoprojekt des Vereins "Die Fotowilden", auf das ich vor einiger Zeit aufmerksam wurde. Eine Gruppe, so findet man auf der Website " ..die Menschen über das Thema Fotografie zusammenführt. Menschen mit und ohne Behinderung. Fotografie ist für uns eine der vielen Möglichkeiten, gegenseitige Anerkennung, Teilhabe und Integration im Alltag zu leben. Ganz selbstverständlich und ohne großes Aufheben."

Ihr jüngstes Fotoprojekt, dass der Verein mit Menschen mit Behinderung durchgeführt hat, wird ab 03.12.2012 unter dem Motto "Fotografieren wie früher - eine Zeitreise" in der Schlossberghalle in Starnberg gezeigt.
 

 

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